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Geschichte der Eisenbahn in der Schweiz

Eisenbahn in der Schweiz
Eisenbahn in der Schweiz

Die Geschichte der Eisenbahn in der Schweiz begann im Jahre 1844 mit Inbetriebnahme der Strecke von Straßburg nach Basel. Schon 25 Jahre früher arbeiteten die damals noch souveränen Kantone der Schweiz an verschiedenen Eisenbahnprojekten, diese konnte jedoch, aufgrund der politischen Instabilität des Landes und wegen Interessenskonflikten zwischen den Kantonen, nie endgültig umgesetzt werden.

Zur Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke, die ausschließlich in der Schweiz verlief, kam es im Jahr 1847, als die Strecke zwischen Zürich und Baden für den Bahnverkehr freigegeben wurde. 1852 folgte die Verabschiedung des Eisenbahngesetzes, welches festlegte dass Eisenbahnen durch Privatfirmen oder Kantone gebaut und betrieben werden sollten. In der Folge kam es zu einem regelrechten Eisenbahnboom und einem harten Konkurrenzkampf zwischen den Privatbahngesellschaften. Im Laufe der Jahre erwuchs der Wunsch nach einer großen und einheitlichen Bahngesellschaft unter dem Dach des Staates, und nach langwierigen Diskussionen und Verhandlungen kam es zur Verstaatlichung der Bahngesellschaften. Anfang 1902 wurden die fünf größten Privatbahnen in die Schweizerischen Bundesbahnen überführt. Das war der Beginn der heutigen SBB.

Schon früh wurde in der Schweiz mit der Elektrifizierung der Strecken begonnen, da in dem Land kaum Kohle zum Betrieb der Lokomotiven vorhanden war. Wie überall auf der Welt hatten auch die SBB nach dem Krieg mit der Konkurrenz durch den Straßenverkehr zu kämpfen, aber die Bahn blieb das beliebteste und mit Abstand verbreitetste Verkehrsmittel. Dennoch wurde erst im Jahre 1975 mit der Heitersbergstrecke die erste neue Streckenverbindung seit Ende des 2.Weltkriegs eingeweiht.

Im Jahre 1982 kam es zur Einführung des Taktfahrplans und im Jahre 1987 wurde das groß angelegte Projekt "Bahn 2000" beschlossen, mit dem Ziel, die Qualität des Schienennetzes zu steigern, die Lokomotiven und anderen Fahrzeuge der Bahn zu modernisieren und Maßnahmen zur Beschleunigung und Verdichtung bestehender Verbindungen umzusetzen. So wurden auch dichtere Fahrpläne eingeführt und die Hauptstrecken wurden gar im Halbstundentakt befahren. Der steigende Mobilitätsbedarf der Schweizer sollte so gut wie möglich mit der Bahn abgedeckt werden und auch beim Güterverkehr wollte man sich den zeitgemäßen Anforderungen anpassen. Im Jahre 2004 wurde mit der Eröffnung der Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist das erste ganz große Kernstück des Projekts abgeschlossen. Bei einem weiteren Großprojekt ist man immer noch dabei, die "Neue Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT)".

Die SBB sind heute ein modernes und leistungsfähiges Bahnunternehmen, das täglich von über 950000 Menschen benutzt wird und über 28000 Mitarbeiter beschäftigt. 347 Millionen Fahrgäste und 50 Millionen Tonnen Güter werden aktuell jedes Jahr von den SBB auf einem Streckennetz von 3011 Kilometern Länge befördert.

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